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Ehrendirigent des SJSO

Der aus Freiburg i. B. stammende Dirigent Christian Pyhrr studierte an der Universität seiner Heimatstadt und an der Musikhochschule in München; nach dem künstlerischen Diplom im Hauptfach Dirigieren folgten Theaterengagements u. a. nach Bielefeld, Flensburg und Regensburg, wo er 19 Jahre als stellvertretender Generalmusikdirektor wirkte.

Mit Konzerten, Rundfunkaufnahmen und Opernvorstellungen gastierte er u. a. in Stuttgart, München, Münster, Salzburg, Triest, Venedig, Bologna, Genua, Ancona, Rom, Sessa Aurunca, Clermont-Ferrand und Paris. Er leitete die Sommerproduktionen „Fidelio“ und „Der Freischütz“ des Theaters Osnabrück, am Städtebundtheater Hof brachte er die Opern „Tiefland“ von Eugen d´Albert und „der Apotheker“ von Joseph Haydn heraus. Am Staatstheater in Saarbrücken dirigierte er „Die Zauberflöte“; „Die verkaufte Braut“ und „Don Carlo“; am Staatstheater Wiesbaden leitete er während der internationalen Maifestspiele die Oper „l´elisir d´amor“ von Gaetano Donizetti und beim Sommerfestival in Macerata „la sonnambula“ von Vincenzo Bellini. Als Gastdirigent arbeitete er mehrfach mit der Rumänischen Staatsphilharmonie in Iasi, der Filarmonia Marchiggiana, dem Orchestra del teatro dell´opera di Genova, dem Orchestra filarmonico di Bologna und dem Stuttgarter Kammerorchester.

Im Herbst 1992 wurde er nach Augsburg als Direktor des Leopold-Mozart-Konservatoriums berufen, welches unter seiner Leitung im Jahre 1999 zur Hochschule für Musik aufgestuft wurde. Vom Wintersemester 2001/2002 bis zum Sommersemester 2008 widmete er sich dort als Professor ausschließlich seinen künstlerischen und pädagogischen Aufgaben.

Schon seit 1994 ist er ständiger Dirigent des Schwäbischen Jugend-sinfonieorchesters, mit dem er wichtige Werke des 20. Jahrhunderts, wie die 5. und 10. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch, das „Konzert für Orchester„ von Béla Bartók, „Feuervogel“ von Igor Strawinsky, „La mer“ von Claude Debussy und Violinkonzerte von Béla Bartók, Alban Berg, Sergei Prokofieff, Dmitri Schostakowitsch und Daniel Schnyder zur Aufführung brachte.